Einladung zum Webinar der Rinderzucht Salzburg zum Thema "Fachgerechte Fütterung in der Kalbinnen- und Ochsenmast" mit LK-Referatsleiter Dipl.-Ing. Rudolf Grabner.

Dienstag, 23. August 2022 um 19.30 Uhr

 

Anmeldung zum Webinar „Salzburger Almrind“

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Salzburger Almrind

Produktionsform: Landwirte haben entweder einen gültigen AMA-Gütesiegel Erzeugervertrag „Rindermast“ oder sind anerkannte Bio-Betriebe
Haltungsform: Laufstall oder Kombinationshaltung
Fütterung: GVO- freie Fütterung
Alpung: Mindestens 1 Alpung in der Lebenszeit („mehr als 60 Tage Almsommer“)
Herkunft: Geboren, aufgezogen und geschlachtet in Salzburg
Alter: Kalbinnen & Ochsen: max. 30 Monate
Schlachtgewicht Kalbin: mind. 250 kg bis max. 352,8 kg (kalt) Ziel: 320 kg
Schlachtgewicht Ochse: mind. 328,3 kg bis max. 441 kg (kalt) Ziel: 350 kg
Lebendgewicht (Richtwert): 620 bis 660 kg
Handelsklasse: E, U, R
Fettklasse: 2, 3, 4
Vermarktung: Schwerpunktschlachtungen in der Projektstartphase, Ziel: ganzjährig, wöchentliche Schlachtungen
Preisniveau: siehe aktueller Marktbericht
Bevorzugte Rassen: Alle heimischen Rinderrassen zulässig, bevorzugt werden Fleischrassekreuzungen
Vermarktungspartner: Spar / Tann Österreich

Hilfreiches

- Muster-Viehverkehrsschein

Hier gehts zum aktuellen Marktbericht!

Kalbinnen- und Ochsenmäster gesucht!

Die Kalbinnen- & Ochsenmast stellt eine interessante Nische sowohl für konventionelle, aber auch für Biobetriebe in Salzburg dar. Es sollte gelingen, hochwertiges Rindfleisch aus Grünlandhaltung zu produzieren. Mit Spar Österreich as verlässlichen Verarbeitungspartner verfolgt die Rinderzucht Salzburg das Ziel, ein erfolgreiches Kalbinnen- und Ochsenmastprogramm in Salzburg zu etablieren. 

 

Weitere Beratung zum „Salzburger Almrind“


Salzburger Almrind - Genussmomente mit Weitblick

Neues Projekt "Salzburger Almrind"

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Rindfleisch ist weiterhin steigend. Die Rinderzucht Salzburg ist bemüht, die Produktion im Qualitätsfleischsegment in Salzburg auszubauen. 

Mit dem Salzburger Almrind können heimische Landwirte ihr Rindfleisch ab sofort einfach und hochwertig vermarkten. Lange Kälbertransporte werden vermieden und die gewonnene Wertschöpfung bleibt in der Region. „Das Salzburger Almrind ist eine Chance für uns Alle!“, davon ist auch Martin Niederkofler (Betriebsleiter TANN Wörgl) überzeugt. "Die Konsumenten können auf einfachsten Weg Fleisch von lokalen Produzenten kaufen und die Landwirte profitieren von Planungssicherheit, saisonunabhängigem Absatz und fairen Preisen", so Niederkofler. Die Produktion des Salzburger Almrindes ist unter der Einhaltung folgender Qualitäts-Kriterien möglich: 

  • Qualität aus dem Salzburger Land
  • Mehr als 60 Tage Almsommer
  • Zeit für Qualität - Rinder sind bis zu 30 Monate alt
  • Bio und konventionelle Betriebe
  • Alle heimischen Rinderassen zulässig, bevorzugt werden Fleischrassen

Die gezielte Mast von Kalbinnen und Ochsen sowie deren professionelle Vermarktung im Rahmen von Qualitätsfleischprogrammen ist eine interessante Alternative für Betriebe in Salzburg, sowohl im Berggebiet als auch in Gunstlagen. Die Rinderzucht Salzburg sucht Betriebe, die sich für dieses Produktionssystem interessieren, um gemeinsam mit Spar Österreich das Kalbinnen- und Ochsenmastprogramm "Salzburger Almrind" aufzubauen. Ab Herbst 2022 soll das regionale Rindfleisch in den ersten Salzburger Spar-Filialen erhältlich sein.

Folgende Kriterien gelten für die Prodkution des Salzburger Almrindes:

- Qualität aus dem Salzburger Land: geboren, gemästet und geschlachtet in Salzburg
- mind. 1 Alpung in der Lebenszeit vorausgesetzt (mehr als 60 Tage Almsommer)
- Zeit für Qualität - Kalbinnen und Ochsen sind bis zu 30 Monate alt
- Biobetriebe oder konventionelle Betriebe mit einem gültigen AMA-Gütesiegel-Erzeugervertrag "Rindermast"
- alle heimischen Rinderrassen zulässig, bevorzugt werden Fleischrassen
- Kalbin: Schlachtgewicht 250 bis 352,8 kg, Handelsklasse E,U, R (2, 3, 4)
- Ochse: Schlachtgewicht 328,3 bis 441 kg, Handelsklasse E, U, R (2, 3, 4)

Futtergrundlage

Der Vorteil der Kalbinnen- und Ochsenmast liegt in der grünlandbasierten Rationsgestaltung. Die bedarfsgerechte Fütterung kann durch eine optimale Grundfuttervorlage sichergestellt werden. In den Wintermonaten wird überwiegend hofeigenes Grundfutter gefüttert. Weidehaltung bzw. Alpung während der Vegetationsperiode fördert das Wohlbefinden der Rinder und führt zu einer Reduktion der Futterkosten. Kraftfutter sollte in der Jugendentwicklung sowie in der Ausmast angeboten werden. Mit einer optimalen Grundfutterqualität, bestem Weidemanagement, gezielter Kraftfutterzuteilung sowie einer ausreichenden Wasserversorgung sollte es gelingen, die gewünschten Schlachtgewichte und Klassifizierungen zu erreichen. Wenn am Betrieb Maissilage zur Verfügung steht, kann der Kraftfuttereinsatz reduziert werden. Ohne Maissilage wird eine Kraftfuttergabe gegen Mastende von ca. 2-3 kg pro Tag angestrebt. Die definierten Ansprüche an Schlachtalter, Fleischigkeit und Fettabdeckung sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Vermarktung. Das Schlachtzielgewicht liegt bei gemästeten Kalbinnen bei rund 320 kg, bei Ochsen bei rund 350 kg mit einem maximalen Alter von 30 Monaten. Das entspricht einem Lebendgewicht von 620 bis 660 kg. 

Tierhaltung

Das Halten von Mastkalbinnen und Mastochsen kann in bestehenden Stallungen durchgeführt werden. In der Kombinationshaltung (Anbindenhaltung mit Weide) ist auf eine ausreichend große und eingestreute Liegefläche zu achten, eine dauerhafte Futtervorlage ist von Vorteil. Eine intensive bis mittelintensive Mast mit Tageszunahmen zwischen 850 und 1000 Gramm sollte erreicht werden, damit das Mastendgewicht so bald wie möglich erreicht wird.

Genetik

Um den gewünschten Masterfolg gewährleisten zu können, ist der Einsatz von fleischbetonten Tieren notwendig, mittel- bis großrahmige Fleischrassen sowie Kreuzungen mit Doppelnutzungsrassen eignen sich besonders gut für die Kalbinnen- und Ochsenmast.

Vermarktung

Gerade im Frischfleischsegement gewinnt das Fleisch von ausgemästeten Kalbinnen immer mehr an Bedeutung. Grund dafür ist die charakteristische Marmorierung, die für den typischen Geschmack sowie für die Zartheit verantwortlich ist. Der Verkaufspreis ist für eine wirtschaftliche Mast von Kalbinnen und Ochsen entscheidend. Nur mit einer ausgezeichneten Fleischigkeit der Rinder kann ein wirtschaftlicher Erfolg sichergestellt werden. Für Ochsen und Kalbinnen, die als Salzburger Almrind vermarktet werden, ist ein Preis von EUR 5,10 brutto pro kg Schlachtgewicht in der Basis gesichert. Der Auszahlungspreis einer Schlachtkalbin mit 330 kg Schlachtgewicht und der Klassifizierung R3 beträgt EUR 1.680 brutto. 

Der wirtschaftliche Betriebserfolg ist für die Betriebe gesichert, vorausgesetzt, die Projektbedingungen werden eingehalten und die Qualität passt. Für LandwirtInnen bietet dieses Projekt eine sichere und langfristige Möglichkeit, das Fleisch einfach und hochwertig zu vermarkten. 

Auf die Almen, fertig und los geht‘s! Jetzt Partnerbetrieb des neuen Salzburger Almrindes werden und deine Rinder einfach und hochwertig vermarkten. Bei Interesse freuen wir uns auf deinen Anruf bei Franz Zehentner Tel. 0664 / 8132650 oder deine E-Mail an f.zehentner[at]rinderzuchtverband.at.

Das neue Salzburger Almrind

Qualität, die man schmeckt.